Letzte Woche habe ich mir die „Subservient Chicken“-Webseite angeschaut und heute habe ich den Artikel Möge der Burger mit dir sein! in Spiegel Online entdeckt, der über genau dieses Huhn, seinen Nachfolger Darth Vader und der sogenannten Werbeform „Virales Marketing“ berichtet.
„Die subtilste Form der Werbung ist die, die irritiert und amüsiert, ohne dass man spürt, wer hier überhaupt für was wirbt.“ Wenn sich etwas vor allem durch „Weitererzählen“ verbreitet, nennt man das „Virales Marketing“. Es verbreitet sich wie ein Virus, wobei es oft bis zum Schluss geheimhält, wer hinter dem ganzen steckt und hier für sich oder sein Produkt wirbt! „Denn Image-Werbung ergibt sich beim viralem Marketing vor allem aus dem Oho-Effekt.“
Ein super Beispiel für so ein Konzept stammt von Burger King. Die „Subservient Chicken“-Webseite. In einem anderen Bericht sagt man, es wäre die erfolgreichste virale Aktion gewesen, die durchschnittliche Zeit, die Betrachter auf der Seite verbrachten lag um die 5 Minuten.
Auch der alternative Webbrowser Firefox (Werben im Untergrund) hat drei kuriose Spots im Internet veröffentlicht, bei denen nicht die Werbebotschaft sondern der Spaß im Vordergrund steht: Ein Mann, der sein Büro verwüstet, eine Frau, die ihr Telefon aufisst, und ein kopfloser Slacker. Diese Spots registrierte schon weit mehr als eine Millionen Downloads. Und auch in diesem Fall bleibt die Frage des Budgets kein unbedeutende. Tristan Nitot, 38, der Präsident von Mozilla Europe sagt: „Das ist ein großartiger und kostengünstiger Weg, um Firefox zu promoten“, denn die Herstellungskosten dieser Filmchen waren nur Bruchteile von dem was eine TV-Werbung kosten würde. Er selbst sagt, dass diese Spots wahrscheinlich nie im TV laufen werden, da sein Unternehmen „wahrscheinlich noch nicht einmal das Budget für die erste Sekunde der TV-Übertragung“ habe.
Aber das ist ja auch gar nicht nötig, weil im Fernsehen zappen die Leute bei Werbung weg, im Internet suchen und klicken sie freiwillig diese Spots an!
Virale Aktionen sollen dafür sorgen, dass sich die versteckte Werbebotschaft unterschwellig in unsere Gehirn einschleicht und wir durch die lustigen Aktionen ein positives Bild des Unternehmens entwickeln und weitergeben.
Bekanntlich ist diese Art von Werbung ja recht Preiswert, aber der neuste Gag von Burger King dürfte nicht so preiswert gewesen sein. „Kein geringerer als Darth Vader wirbt bei „Sith Sense“, dem neuesten viralen Marketinggag, für die Bulettenkette – und da dürfte schon einiges an Lizenzgeldern fließen.“ Alles zu dem Spiel könnt ihr in dem Artikel Möge der Burger mit dir sein! nachlesen und staunen
Noch ein aktueller viraler Gag ist auch KeinJägermeister. Darüber hat z.B. Catharina Dehn auf ihrem Blog berichtet und forscht fleißig weiter!
Verfasst von Denise Hammer