Virales Marketing: Sascha Langner’s Blog marketingNEXT

Mai 29, 2008

Beim stöbern in meinen Lieblings-Blogs heute morgen habe ich bei Martin Oetting die freudige Nachricht gefunden, dass Sascha Langner jetzt auch einen Blog hat und zwar hier http://www.marketingnext.de/ über aktuelle Trends im Internet Marketing!

Sascha Langner ist Experte für Internet-Marketing. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Kundenorientierung, Guerilla Marketing und Konsumentenverhalten.

Sein Buch Viral Marketing – Wie Sie Mundpropaganda gezielt auslösen und Gewinn bringend nutzen steht natürlich schon lang auf meiner Literaturliste!

Ich denke ich werde bei ihm viele interessante Artikel und Beiträge lesen können, die mir vielleicht auch Anschub bei meiner Arbeit geben. Ich bin gespannt und empfehle jedem den das Thema interessiert mal aus der Seite vorbei zu schauen!


Schach und die wundersame Kundenvermehrung (Mundpropaganda & Virales Marketing)

Mai 22, 2008

Ich lese gerade in einem weiteren Buch zu meinem Thema virales Marketing und bin dabei auf folgende schöne Geschichte gestoßen. Sie handelt von der Exponentialkurve und wie sie funktioniert!

Das Buch heißt „Hinter jedem Menschen steckt ein Netz“, von Stephan Magnus. Viel Spaß dabei, ich war „very amused“ :)

Schach und die wundersame Kundenvermehrung

Einem weisen Mann drohte die Hinrichtung. Er hatte leichtfertig behauptet, ein König könne ohne sein Volk keinen Sieg erringen. Darüber war der König >>not amused<< und gab dem Weisen eine Nacht Zeit, um seine Worte zu beweisen. Oder er würde auf die damals üblichen unterhaltsamen Arten vom Leben zum Tode befördert.

Der Weise entzog sich dieser Spielart des Entertainments indem er dem König das von ihm erfundene Schachbrett präsentierte, ein Spiel, bei dem der König eben nicht ohne sein Volk gewinnen konnte. Das hinterließ einen bleibenden Eindruck und der Weise durfte sich eine Belohnung wünschen. Er verzichtete auf die offensichtlichen Verlockungen und wünschte sich stattdessen Weizenkörner auf dem Schachbrett, beginnen mit einem auf dem ersten Feld, und die Anzahl auf dem jeweils nächsten Feld immer verdoppelnd: 1 Weizenkorn, 2 Weizenkörner, 4 Weizenkörner usw. für alle 64 Felder des Schachbretts. Der König akzeptierte, nur um später schmerzlich zu erfahren, dass weder die Ernte seines Königreiches, noch die der ganzen Welt ausreichen würde, diese Bedingung zu erfüllen.

Die exponentielle Struktur zeigte eben auch auf dem Schachbrett seine Wirkung. Langsam, aber drastisch. Ist der Weizenlieferant in der ersten Reihe am Ende noch mit 128 Weizenkörnern beruhigt, schlägt seine Stimmung mit weiterer Entwicklung bald in Panik um:

Auf dem 64. Feld sind es schließlich 9.223.372.036.854.775.808 Weizenkörner. Gelesen: neuen Trillionen zweihundertdreiundzwanzig Billiarden dreihundertzweiundsiebzig Billionen sechsunddreißig Milliarden achthundertvierundfünfzig Millionen siebenhundertfünfundsiebzig Tausend achthundertundacht Weizenkörner.

Ob es besonders weise war, den König auf diese Art vorzuführen, statt einfach ein paar Edelsteine, Weinfässer und Konkubinen zu wünschen, ist nicht überliefert. Der Chefcontroller rächte sich jedenfalls mit dem Vorschlag, der Weise solle seine Belohnung abholen, aber bitte jedes Weizenkorn abzählen!


Das Karlsruher Manifest zur Fairen Kommunikation

Mai 21, 2008

Wie ich letztens schon angekündigt habe, war am 08. Mai 2008 Bernd Röthlingshöfer (hier sein Blog) bei uns an der Merkur Internationale Fachhochschule in unserer Vorlesung E-Marketing. Wir haben mit ihm über faire Kommunikation diskutiert und im Laufe des Tages Das Karlsruher Manifest zur Fairen Kommunikation erarbeitet und formuliert!

Hierbei handelt es sich um 21 Leitsätze, die beschreiben, wie man in Werbung, Verkauf und PR (aber mit Sicherheit auch in anderen Gebieten) fair kommunizieren kann und soll. Beteiligt an dieser Session waren Christina Brenner, Catharina Dehn, Denise Hammer, Julio Machado-Castre, Nina Metzner, Angelika Sauer, Meike Schreiner, Michael Schurer und Silke Spraul.

Für uns alle waren der Vortrag sowie die gemeinsame Arbeit ein tolles Erlebnis. Vielen Dank an Bernd Röthlingshöfer und Prof. Dr. Michael Zerr, die uns dies ermöglicht haben und zum Schluss noch ein paar Bilder unseres gemeinsamen Tages!

Das Making of des Karlsruher Manifests sowie das Geheimnis des 22. Leitsatzes ist mittlerweile auch veröffentlicht ;)

 


Thomas Zorbach von vm-people zu Gast in der Blogsprechstunde von politik-digital.de und den Blogpiloten

Mai 14, 2008

Am Dienstag den 06. Mai 2008, war Thomas Zorbach , Geschäftsführer von vm-people, zu Gast in der Blogsprechstunde von politik-digital.de und den Blogpiloten. Dort hat er eine Stunde lang User-Fragen zu Viralem Marketing.

Thomas Zorbach nannte den wichtigsten Vorteil des viralen Marketing gegenüber dem üblichen Marketing, der wäre „dass seine Botschaften für den Empfänger einen echten Wert besitzen. Die Botschaften des Viralen Marketings sollen Spaß machen und die Leute begeistern. Und vor allen Dingen, die Leute nicht unterbrechen, in dem was sie gerade tun. Wie das bei den Botschaften des „herkömmlichen Marketings“ oft der Fall ist“.

Er schilderte, wieso Viren nicht immer bösartig, sondern sogar „lebensnotwendig“ sind und gibt Tipps, auf was man achten sollte, wenn man einen Virus sucht!

Das für ihn herausragendste virale Beispiel ist der iPod, der ein integriertes „Ansteckungspotential“ hat und sich z.B. durch seine weißen Kabel von allen anderen mps3-Playern abhebt.

Sehr interessant und wichtig finde ich die Stellungnahme zur Zielerreichung bzw. der Messbarkeit des VM. Es muss genauso messbar sein wie andere Maßnahmen: „Das Virale Marketing muss sich als Disziplin mit anderen Marketingmaßnahmen messen lassen können. Auch im Hinblick auf klar definierte wirtschaftliche Ziele“.

Was viele, auch ich am Anfang, nicht wissen ist, dass die Steuverluste beim viralen Marketing gar nicht so groß sind wie die meisten vermuten.

Ich möchte aber hier jetzt nicht alles breittreten oder irgendwie nacherzählen! Lest einfach das komplette Blogprotokoll ihr werdet Spaß daran haben und neue Dinge lernen ;)


Verbreitet sich die Kunde von der „coolen“ Sache vor allem per Mundpropaganda, so spricht man von „viralem Marketing“

Mai 13, 2008

Letzte Woche habe ich mir die „Subservient Chicken“-Webseite angeschaut und heute habe ich den Artikel Möge der Burger mit dir sein! in Spiegel Online entdeckt, der über genau dieses Huhn, seinen Nachfolger Darth Vader und der sogenannten Werbeform „Virales Marketing“ berichtet.

„Die subtilste Form der Werbung ist die, die irritiert und amüsiert, ohne dass man spürt, wer hier überhaupt für was wirbt.“ Wenn sich etwas vor allem durch „Weitererzählen“ verbreitet, nennt man das „Virales Marketing“. Es verbreitet sich wie ein Virus, wobei es oft bis zum Schluss geheimhält, wer hinter dem ganzen steckt und hier für sich oder sein Produkt wirbt! „Denn Image-Werbung ergibt sich beim viralem Marketing vor allem aus dem Oho-Effekt.“

Ein super Beispiel für so ein Konzept stammt von Burger King. Die „Subservient Chicken“-Webseite. In einem anderen Bericht sagt man, es wäre die erfolgreichste virale Aktion gewesen, die durchschnittliche Zeit, die Betrachter auf der Seite verbrachten lag um die 5 Minuten.

Auch der alternative Webbrowser Firefox (Werben im Untergrund) hat drei kuriose Spots im Internet veröffentlicht, bei denen nicht die Werbebotschaft sondern der Spaß im Vordergrund steht: Ein Mann, der sein Büro verwüstet, eine Frau, die ihr Telefon aufisst, und ein kopfloser Slacker. Diese Spots registrierte schon weit mehr als eine Millionen Downloads. Und auch in diesem Fall bleibt die Frage des Budgets kein unbedeutende. Tristan Nitot, 38, der Präsident von Mozilla Europe sagt: „Das ist ein großartiger und kostengünstiger Weg, um Firefox zu promoten“, denn die Herstellungskosten dieser Filmchen waren nur Bruchteile von dem was eine TV-Werbung kosten würde. Er selbst sagt, dass diese Spots wahrscheinlich nie im TV laufen werden, da sein Unternehmen „wahrscheinlich noch nicht einmal das Budget für die erste Sekunde der TV-Übertragung“ habe.

Aber das ist ja auch gar nicht nötig, weil im Fernsehen zappen die Leute bei Werbung weg, im Internet suchen und klicken sie freiwillig diese Spots an!

Virale Aktionen sollen dafür sorgen, dass sich die versteckte Werbebotschaft unterschwellig in unsere Gehirn einschleicht und wir durch die lustigen Aktionen ein positives Bild des Unternehmens entwickeln und weitergeben.

Bekanntlich ist diese Art von Werbung ja recht Preiswert, aber der neuste Gag von Burger King dürfte nicht so preiswert gewesen sein. „Kein geringerer als Darth Vader wirbt bei „Sith Sense“, dem neuesten viralen Marketinggag, für die Bulettenkette – und da dürfte schon einiges an Lizenzgeldern fließen.“ Alles zu dem Spiel könnt ihr in dem Artikel Möge der Burger mit dir sein! nachlesen und staunen ;)

Noch ein aktueller viraler Gag ist auch KeinJägermeister. Darüber hat z.B. Catharina Dehn auf ihrem Blog berichtet und forscht fleißig weiter!


Bernd Röthlingshöfer an der Merkur IFH – Über virales Marketing und vieles mehr

Mai 8, 2008

Heute wird definitiv wieder ein sehr interessanter Tag. Dank Prof. Zerr wird uns heute Bernd Röthlingshöfer während unserer Vorlesung E-Marketing besuchen. Ich bin sehr gespannt was er uns erzählen wird und ich werde die Gelegenheit gleich nutzen, mit ihm über meine Bachelorthesis zu sprechen. Thomas Zorbach von vm-people hatte mir schon erzählt, dass er einmal mit Bernd Röthlingshöfer darüber gesprochen hat, dass es tatsächlich kaum Messgrößen für virale Maßnahmen gibt und eigentlich immer die Messgrößen aus der klassischen Werbung auf das virale Marketing übertragen werden. Ich habe vor eine Befragung zu diesem Thema mit Personen aus dem Gebiet des viralen Marketings zu machen und da würde ich mich über ein paar Sätze von Bernd Röthlingshöfer natürlich besonders freuen!


Etwas nettes zur Mitte der Woche

Mai 7, 2008

Dieses tolle Komik habe ich beim Lesen der Blogs von Bernd Röthlingshöfer sowie bei Seth Godin entdeckt und möchte ihn euch nicht vorenthalten :)


Ein neuer Tag für mein soziales Netzwerk

Mai 7, 2008

Heute hat die Vorlesung schon um 8 angefangen und der Auftrag lautet: Analysiert euer soziales Netzwerk. Als erste werde ich mich mal damit beschäftigen, all meine Gleichgesinnten zu finden, sprich ich suche nach Blogs oder Beiträge usw. die sich auch mit Viralem Marketing beschäftigen! Ich bin mir sicher, dass ich nicht auf wenige stoßen werde! Ich bin gespannt was ich heute alles erfahren werde!


Heute war…

Mai 6, 2008

ein aufregender Tag, im guten wie im schlechten Sinne!

In der Vorlesung E-Marketing bei Prof. Zerr habe ich gelernt wie man bei Wikipedia Artikel schreibt und bearbeitet. Darauf hin haben wir die Merkur Internationale Fachhochschule Karlsruhe bei Wikipedia „eingepflegt“. Ich finde es super wie viel wir lernen, auch bezüglich unseres Weblogs, und man den Fortschritt auch deutlich erkennen kann!

Das Knüpfen von Kontakten wird immer wichtiger und gerade bei Studierenden wie uns, die entweder bald in das Berufsleben oder in ein weiteres Studium einsteigen werden, ist ein gepflegtes Netzwerk besonders wichitg. Über diesen baldigen Einstieg ins Berufsleben setzt sich z.B. Meike Schreiner auseinander. Nicht nur sie fragt sich was auf einen zu kommt, wenn man den Bachelor of Arts in International Marketing erworben hat und wie man einen guten Einstieg in die Berufswelt meistern kann. Silke Spraul hat auch einige interesante Artikel zu diesem Thema veröffentlicht.

In unserem Studiengang gibt es die verschiedensten Themen, die die Studierenden aktuell beschäftigen. Viele arbeiten noch an ihrer Bachelorthesis und haben daher den ganzen Tag nur ein Thema im Kopf, z.B. Nina Metzner, die sich mit dem super aktuellen und interessanten Thema Neuromarketing (genauer: geschlechtsspezifischen Möglichkeiten der Einflussnahme auf Konsumenten aufgrund der Erkenntnisse des Neuromarketing) beschäftigt :) Ich kann jedem nur raten mal bei ihr vorbei zu schauen, das lohnt sich! Neuromarketing ist ein Gebiet das auch mich wahnsinnig fasziniert!

Soviel für heute! Und bevor ich es vergesse, noch ein Gruß an Nina und den gestohlenen Geldbeutel, wir hoffen natürlich alle, dass er bald gefunden wird und schicken ein großes PFUI an den Dieb, sowie ein „dumm gelaufen“ dafür das kein Geld drin war ;) Beteiligt euch an der Suchaktion die gestartet wurde!


Ein paar Zitate zu viralem Marketing & Mundpropaganda

Mai 6, 2008

„Über 75% der Verbraucher vertrauen bei der Produktauswahl Empfehlungen von Freunden und Bekannten.“
MediaLab Studie

„Nur 12-13% der Fernsehzuschauer können sich an einen Werbespot erinnern.“
Nielsen Media Research Studie

„Mehr als zwei Drittel der Konsumenten-Kaufentscheidungen sind durch Mundpropaganda beeinflusst worden.“
McKinsey Studie